Was gibt es Neues?

Wir beschäftigen uns mit der Zukunft

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Bei der Arbeitsgruppe Einteilungsprozesse ist man zum Schluss gekommen, dass die Arbeitsgruppe zu gross ist. Nach der Beendigung der letzten Sitzung waren beide Seiten frustriert.  Nach einer Aussprache kamen beide Seiten zur Einsicht, dass es vorangehen kann, wenn man die Arbeitsgruppe verkleinert. Man ist zuversichtlich, dass es nun besser laufen wird.

Beim Berufsbild läuft einiges, jedoch ist nichts klar.  Der ZPV fordert bei der Namensfindung folgende Berufsbezeichnungen für das Zugpersonal: Zugchef, Kondukteur, Chef Zugpersonal. Wir haben weitere Alternativen in der Hinterhand.

Bei der Kundenbegleitung 2020 möchte VM die Leistungen flexibler gestalten. Unsere Anforderungen wurden ihnen mitgeteilt. Wo könnte man die Zweierbegleitung flexibilisieren? Die SBB möchte Pflicht und Kann- Touren einführen. Noch vor Jahresende fand ein sehr guter Austausch statt. Kritische Züge, Sicherheit, Planbarkeit, Vorgaben rund herum waren die Themen. Wie kriegt man den Flexiblen Teil der SBB hin? Grundlage für die schriftlichen Eingaben war der ZPV Strategieworkshop: Doppel ICN, Fernverkehrszüge, Züge mit Modulen, Züge mit Jumbomodul, mehrere Zugsteile, Kritische Züge, Züge mit mehr als sechs Wagen.

Wir möchten die Werbung sowie die Jugend fördern. Aus diesem Grund fanden und finden Werbe – und Jugendworkshops statt. Es werden Stammtischevents organisiert sowie weiterhin die Dankesschön Aktionen durchgeführt.

SOPRE war, ist und bleibt ein Thema, bei welchem wir nicht glücklich sind. Es wird ein Spitzengespräch zusammen mit dem LPV, SEV, VLSF mit Andreas Meyer und Markus Jordi geben. Danach schauen wir weiter.

Unser Jugendvertreter Roman Schefer tritt sofort zurück, da er sich beruflich weiterbildet. Das Amt des Jugendvertreters wird ausgeschrieben.

Wir möchten uns recht herzlich beim ZA und ZV für ihre gute Arbeit des letzten Jahres bedanken und hoffen auf den gleichen Spirit im Jahr 2018, welches sehr anstrengend und sehr wichtig für den ZPV ist.

Der Sekretär a.i Roger Tschirky

Sicherheit hat Priorität

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Sicherheit kennt keine Grenzen und in jedem Land, leisten die Gewerkschaften ihren eigenen Betrag dazu, dass das Personal auf den Zügen sicher ist. Die Gewerkschaftsvertretenden aus Luxemburg, Österreich und Deutschland trafen sich dieses Jahr mit dem ZPV in der Schweiz. Es gab viel zu bereden, die Sitzung fand im Hauptsitz des SEV statt. Babara Spalinger, die Vizepräsidentin des SEV kam vorbei, um die Gesandten eine Grussbotschaft zu überbringen. Jede Delegation berichtete aus ihrem Land, dass das Zugpersonal immer mehr allein für die Kunden und Kundinnen unterwegs ist oder Züge sogar unbegleitet fahren. Das ist ein hohes Risiko für die Gesundheit und die Sicherheit des Zugpersonals. Deshalb werden wir uns Massnahmen überlegen, bei denen wir aufzeigen können, wie wichtig begleitete Züge sind. Höchst erfreulich war die Anwesenheit zweier Kollegen der ETF aus Norwegen und Belgien, welche um die Nachfolge dort bemüht sind, damit auch weiterhin jedes Land Einsitz in diesem Gremium hat.

Junge Ideen bringen uns weiter

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Zugbegleiterin SBB

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Habt ihr auch Ideen, die die Arbeit des ZPV betreffen, schreibt uns doch einfach unter info@zpv.ch

Wegleitung- Grundsätze für den Fernverkehr- UVEK

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Warum fahren so viele Züge auf dem Netz der SBB?
Warum ist der Takt auf den einzelnen Linien dichter als auf anderen?
Welche Züge müssen begleitet werden?
Wer bestimmt, welcher Zug wo fährt?

Schaut euch doch einmal die andere Seite an. Das eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat dort nämlich einen hohen Stellenwert und oft ist die SBB nur in der ausführenden Position.

Wegleitung Fernverkehr UVEK

Guide grandes lignes DETEC

Guida lunga distanza DATEC

 

Halt der Gewalt- ein Film, der mehr sagt, als tausend Worte…..

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GAV- Was heisst das?

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Ein GAV für alle….

Wolltet ihr schon immer einmal wissen, wer den GAV aushandelt und vor allem welche Berufsgruppen dort integriert sind? Hier stellen wir euch einen Leitfaden von der GAV Konferenz von 2014 zur Verfügung. Es ist wirklich interessant, wie, was, wann und für wen ausgehandelt wurde.

Denkt daran, es geht bald wieder los und vielleicht wollt ihr dann auch mitreden können, dann lest euch jetzt in das Thema rein.

Wenn ihr Fragen habt, dann scheut euch nicht davor uns zu kontaktieren.

Euer zpv.ch Team!

Zum Leitfaden:

Strategie- VM Zugbegleitung 2020

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Zukunft Zugbegleitung

Am 05. Januar 2017 informierte die Leitung VM über die neue „Strategie- VM Zugbegleitung 2020“. Das Ziel dieses Projektes ist die Weiterentwicklung des Berufsbildes des Zugpersonals. Es besteht aus mehreren Teilprojekten, bereits gestartet sind der „ Pilot Zugbegleitung“ und das „Neue Berufsbild Kundenbegleitung“.

Das gesamte Projekt stellt für euch und uns vom ZPV eine grosse Herausforderung dar. Deshalb haben wir uns vom ZPV in einem Workshop intensiv mit den Inhalten dieser Teilprojekte auseinander gesetzt.
Für den SEV/ ZPV sind folgende Eckwerte und Rahmenbedingungen wichtig:

 Beibehaltung der Zweierbegleitung;
 keine Änderung der Depotstrukturen (Schliessung, Verkleinerung etc.);
 kein Personalabbau;
 keine Neuausschreibung der Stellen für alle Beteiligten;
 die Rolle des Zugchefs muss definiert werden;
 keine Abwertung der einzelnen Berufskategorien;
 die bestmöglichste Lösung für alle Mitarbeitenden.

Wir vom SEV/ ZPV sind in die beiden Teilprojekte integriert und können dadurch bei der Strategie mitreden und unsere Forderungen schon frühzeitig einbringen.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Andreas Menet
Zentralpräsident ZPV

Strategie- VM Zugbegleitung 2020

Stratégie- VM accompagnement des trains 2020

Strategia- VM Accompagnamento dei treni 2020

Newsletter Projekt Kundenbegleitung 2020

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Seit dem 05. Januar 2017 lanciert VM das Projekt Kundenbegleitung 2020. Die Änderungen der VTE Vorschriften (dem Wegfall vom Rangieren im Störungsfall ab 01.01.2017), die digitale Entwicklung, die Verpendelung der Züge und die daraus wachsenden, neuen Kundenbedürfnisse fordern nach Ansicht der Leitung VM und des Fernverkehrs eine notwendige Neuausrichtung des Berufsbildes des Zugpersonals.

Die Neuausrichtung soll nun mit dem Projekt „Kundenbegleitung 2020“ angegangen werden. Das Projekt steht unter dem Motto: „ Das Zugpersonal soll dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird!“. Die Berufsbilder der RZB, ZUR, ZFQ und Aufsicht P (EMP) sollen dabei in einem Berufsbild zusammengefasst werden. Diese Verschmelzung dieser vier Berufsbilder bedeutet, dass nicht mehr nur starr Züge begleitet werden sollen, sondern flexibler auch Einsätze übergreifend in der Kundenlenkung vor Ort, im Regionalverkehr in der Stichkontrolle und der Frequenzerhebung sowie im Fernverkehr gemacht werden. Diese Flexibilisierung mit gemischten Einsätzen soll nun in den Depots Genf und Zürich mittels eines Pilotprojektes vom 01. Mai bis 31. August 2017 erprobt werden. Dieser Pilot soll Grenzen in diesem flexiblen Einsatz aufzeigen, positive und negative Erfahrungen werden für die Zukunft eingebracht.

Die Neuausrichtung zieht aber auch die Ausarbeitung eines neuen Berufsbildes mit sich. Die Anforderungen aller bestehenden Berufe werden zusammengetragen und zu einem Einzigen verschmolzen. Für uns, vom SEV/ZPV stellt das eine gewaltige Herausforderung dar. Zumal die Leitung VM ein enormes Tempo einschlägt, mit dem Ziel, den flexiblen Einsatz des Personals auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2017 umzusetzen.

Der SEV/ZPV hat sich mit diesem Projekt bereits in zwei Workshops eingehend auseinandergesetzt. Vor allem der Bereich des „neuen Berufsbildes“ birgt einige Gefahren und wird intern zu vielen Diskussionen führen. In den Teilprojekten sind Kolleginnen und Kollegen des ZPV sowie der PeKo vertreten und werden dort ihre Haltungen zu diesem Projekt direkt einbringen.

Ich halte euch auf dem aktuellen Stand, weitere Informationen folgen.

Bis dahin kollegiale Grüsse

Euer ZPV Zentralpräsident

Andreas Menet

Projekt Kundenbegleitung 2020

Projet service à la clientèle 2020

Gotthardrace

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Von Chiasso nach Flüelen in 8 Minuten mit dem ETR 610 der SBB. Die gute alte Bergstrecke – von unseren Urgrossvätern erbaut. Timelapse-Aufnahme in 4k Auflösung. Anschnallen und los gehts….
Musik: Chantaro – „Mountain Climbers“. Die alte Bergstrecke des Gotthardmassivs in der Wärme des Südens und der neblig-frostigen Kühle der Nordseite.

 

Güterzug 1986

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Es war im Jahr 1986, viele von euch Jungen waren noch nicht mal geboren… eine einmalige Gelegenheit bot sich, bei einer kurzen Güterzugtour die Videokamera mitzunehmen. Für die damalige Zeit etwas Besonderes, praktisch niemand war sich des Anblicks einer Videokamera in Broadcastgrösse gewohnt.
Heute bin ich froh, dass ich diese Aufnahmen machen konnte. Es zeigt eindrücklich, wie eine gewisse Freiheit herrschte. Trotz allem, niemals waren wir sorglos. Denn die Anforderungen an die Signalisation auf der Strecke waren enorm. Man versicherte sich oft zweimal, ob das Signal wirklich auf Grün stand. Denn es gab damals noch keine Sicherheitseinrichtungen, die feststellen konnten, ob sich nicht vielleicht ein Gegenzug auf dem Gleis befand…

Michael Rippas