Gewerkschaft

Strategie- VM Zugbegleitung 2020

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Zukunft Zugbegleitung

Am 05. Januar 2017 informierte die Leitung VM über die neue „Strategie- VM Zugbegleitung 2020“. Das Ziel dieses Projektes ist die Weiterentwicklung des Berufsbildes des Zugpersonals. Es besteht aus mehreren Teilprojekten, bereits gestartet sind der „ Pilot Zugbegleitung“ und das „Neue Berufsbild Kundenbegleitung“.

Das gesamte Projekt stellt für euch und uns vom ZPV eine grosse Herausforderung dar. Deshalb haben wir uns vom ZPV in einem Workshop intensiv mit den Inhalten dieser Teilprojekte auseinander gesetzt.
Für den SEV/ ZPV sind folgende Eckwerte und Rahmenbedingungen wichtig:

 Beibehaltung der Zweierbegleitung;
 keine Änderung der Depotstrukturen (Schliessung, Verkleinerung etc.);
 kein Personalabbau;
 keine Neuausschreibung der Stellen für alle Beteiligten;
 die Rolle des Zugchefs muss definiert werden;
 keine Abwertung der einzelnen Berufskategorien;
 die bestmöglichste Lösung für alle Mitarbeitenden.

Wir vom SEV/ ZPV sind in die beiden Teilprojekte integriert und können dadurch bei der Strategie mitreden und unsere Forderungen schon frühzeitig einbringen.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Andreas Menet
Zentralpräsident ZPV

Strategie- VM Zugbegleitung 2020

Stratégie- VM accompagnement des trains 2020

Strategia- VM Accompagnamento dei treni 2020

Newsletter Projekt Kundenbegleitung 2020

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Seit dem 05. Januar 2017 lanciert VM das Projekt Kundenbegleitung 2020. Die Änderungen der VTE Vorschriften (dem Wegfall vom Rangieren im Störungsfall ab 01.01.2017), die digitale Entwicklung, die Verpendelung der Züge und die daraus wachsenden, neuen Kundenbedürfnisse fordern nach Ansicht der Leitung VM und des Fernverkehrs eine notwendige Neuausrichtung des Berufsbildes des Zugpersonals.

Die Neuausrichtung soll nun mit dem Projekt „Kundenbegleitung 2020“ angegangen werden. Das Projekt steht unter dem Motto: „ Das Zugpersonal soll dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird!“. Die Berufsbilder der RZB, ZUR, ZFQ und Aufsicht P (EMP) sollen dabei in einem Berufsbild zusammengefasst werden. Diese Verschmelzung dieser vier Berufsbilder bedeutet, dass nicht mehr nur starr Züge begleitet werden sollen, sondern flexibler auch Einsätze übergreifend in der Kundenlenkung vor Ort, im Regionalverkehr in der Stichkontrolle und der Frequenzerhebung sowie im Fernverkehr gemacht werden. Diese Flexibilisierung mit gemischten Einsätzen soll nun in den Depots Genf und Zürich mittels eines Pilotprojektes vom 01. Mai bis 31. August 2017 erprobt werden. Dieser Pilot soll Grenzen in diesem flexiblen Einsatz aufzeigen, positive und negative Erfahrungen werden für die Zukunft eingebracht.

Die Neuausrichtung zieht aber auch die Ausarbeitung eines neuen Berufsbildes mit sich. Die Anforderungen aller bestehenden Berufe werden zusammengetragen und zu einem Einzigen verschmolzen. Für uns, vom SEV/ZPV stellt das eine gewaltige Herausforderung dar. Zumal die Leitung VM ein enormes Tempo einschlägt, mit dem Ziel, den flexiblen Einsatz des Personals auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2017 umzusetzen.

Der SEV/ZPV hat sich mit diesem Projekt bereits in zwei Workshops eingehend auseinandergesetzt. Vor allem der Bereich des „neuen Berufsbildes“ birgt einige Gefahren und wird intern zu vielen Diskussionen führen. In den Teilprojekten sind Kolleginnen und Kollegen des ZPV sowie der PeKo vertreten und werden dort ihre Haltungen zu diesem Projekt direkt einbringen.

Ich halte euch auf dem aktuellen Stand, weitere Informationen folgen.

Bis dahin kollegiale Grüsse

Euer ZPV Zentralpräsident

Andreas Menet

Projekt Kundenbegleitung 2020

Projet service à la clientèle 2020

Starker Zentralvorstand für die Zukunft

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Wieder einmal bewies der ZPV, dass er sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Die Spuren des neuen Einteilungssystem SOPRE sind tief und hinterlassen Wunden beim Image von VM und bei den Mitarbeitenden, deren Vertrauen in die Zeitabrechnung schwankt. Wir werden auf eine Entschädigung beharren, erklärt der ZPV an der letzten Zentralvorstandssitzung vom 13. und 14. Dezember 2016.

Der Fahrplanwechsel ist durch, die Züge auf der alten Gotthardlinie sind gesplittet und fahren unbegleitet. Wie kann das sein, dass der neue, so gut ausgebaute Basistunnel begleitet wird und der alte Tunnel, bei dem es nur geringfügige Sicherheitseinrichtungen gibt, dort werden die Reisenden alleine gelassen? Das fragen sich auch die Zentralvorstandsmitglieder, obwohl noch andere Themen wichtig sind. Wie verändert sich in Zukunft das Berufsbild des Zugpersonals? Was wird aus uns, wenn die VTE Bestimmungen wegfallen? Welche Herausforderungen bringen die neuen Sprachnachweise, die den Mitarbeitenden ein wenig Angst einjagen, obwohl es, laut Aussage, keine Prüfungen sind.

Doch es gibt auch positive Nachrichten im ZPV, trotz vieler Abgänge im Vorstand, ist er zahlreicher vertreten, als jemals zuvor. Es sind viel neue und vor allem auch junge Gesichter vorhanden, die frischen Wind bringen werden. Es wird sich zeigen, wie es in den nächsten Jahren weitergeht, leicht wird es nicht, doch wir bleiben dran.

Aggressionen gegen das Zugpersonal

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Checkliste bei einem Angriff

Strafbare Handlungen gegen das Zugpersonal werden von Amtes wegen verfolgt und sind damit Offizialdelikte. D.h. es braucht keinen Strafantrag, trotzdem sind die betroffenen Mitarbeitenden immer in den Strafprozess involviert für allfällige Unterschriften oder Anzeigen.

Achtung: Um ein Delikt von Amtes wegen verfolgen zu können, muss die Strafverfolgungsbehörde davon Kenntnis haben. D.h. es muss wie bisher eine Meldung gemacht (ESQ oder Anzeige) werden.

Von Vorteil wäre es auch seitens des SEV ein Rechtschutzgesuch zu stellen, damit im Notfall auch dort Unterstützung greift. Die nötigen Dokumente findet ihr unter http://sev-online.ch.

Um weitere Aggressionen zu vermeiden, bitte wir euch auch eine Kopie an esq@zpv.ch zu senden, damit wir das im Sicherheitszirkel besprechen können.

Vielen Dank für eure Unterstützung und wendet euch bei Fragen jederzeit an uns.

Unterverband des Zugpersonals
Sous-fédération du personnel des trains
Sottofederazione del personale treno

Checkliste Angriff gegen Zugpersonal

Checkliste en cas d‘agression

Checklist in caso di aggressione

 

 

 

Neue Pensionierungsmodelle bei den SBB

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Neue Pensionierungsmodelle, die für die älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SBB geschaffen wurden lassen aufhorchen. Hier gibts weitere Infos zu diesem Thema:

Valida – Priora – Activa – Flexa

Gotthardrace

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Von Chiasso nach Flüelen in 8 Minuten mit dem ETR 610 der SBB. Die gute alte Bergstrecke – von unseren Urgrossvätern erbaut. Timelapse-Aufnahme in 4k Auflösung. Anschnallen und los gehts….
Musik: Chantaro – „Mountain Climbers“. Die alte Bergstrecke des Gotthardmassivs in der Wärme des Südens und der neblig-frostigen Kühle der Nordseite.

 

Güterzug 1986

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Es war im Jahr 1986, viele von euch Jungen waren noch nicht mal geboren… eine einmalige Gelegenheit bot sich, bei einer kurzen Güterzugtour die Videokamera mitzunehmen. Für die damalige Zeit etwas Besonderes, praktisch niemand war sich des Anblicks einer Videokamera in Broadcastgrösse gewohnt.
Heute bin ich froh, dass ich diese Aufnahmen machen konnte. Es zeigt eindrücklich, wie eine gewisse Freiheit herrschte. Trotz allem, niemals waren wir sorglos. Denn die Anforderungen an die Signalisation auf der Strecke waren enorm. Man versicherte sich oft zweimal, ob das Signal wirklich auf Grün stand. Denn es gab damals noch keine Sicherheitseinrichtungen, die feststellen konnten, ob sich nicht vielleicht ein Gegenzug auf dem Gleis befand…

Michael Rippas