Fernverkehr

Für mehr Wertschätzung des öV-Personals

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Am 4. Oktober, hat der SEV-Unterverband des Zugpersonals (ZPV) an mehreren Standorten in der Schweiz darauf hingewiesen, wie wichtig das Personal im öffentlichen Verkehr nicht nur für den Service, sondern auch für Sicherheit und Komfort ist. Der SEV beteiligte sich damit an einem europaweiten Aktionstag im Rahmen der «Fair-Transport»-Kampagne der europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF).

In XXX erhielten Passantinnen und Passanten die klaren Botschaften des Zugpersonals mit auf den Weg: «Wir sind für Sie da…», hiess es da. Und zwar für den Komfort und die Sicherheit der Reisenden. Auch in der heutigen digitalisierten Welt ist der menschliche Kontakt immer noch zentral, gerade im öffentlichen Verkehr, der immer komplexer wird. Insbesondere auch in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen oder Eltern mit Kinderwagen sind oft darauf angewiesen, dass ihnen geholfen wird. Von den grossen Leistungen der öV-Mitarbeitenden profitieren aber alle: «Hier eine Fahrplanauskunft, da eine Einstiegshilfe, dort die Unterstützung in einem Notfall – ohne Personal in unseren öffentlichen Verkehrsmitteln stehen wir plötzlich alleine da», meint SEV-Präsident Giorgio Tuti, der auch die Eisenbahnsektion der ETF präsidiert. «Es gibt heute für vieles eine App. Den persönlichen Kontakt können wir dadurch aber nicht ersetzen. Die Enthumanisierung, wie sie aktuell im öffentlichen Verkehr geschieht, muss unbedingt gestoppt werden!», so Tuti weiter.

Der Aktionstag des Zugpersonals war Teil der europaweiten Kampagne «Fair Transport Europe». Ziel des Aktionstags war, die Öffentlichkeit sowie die Eisenbahnunternehmen auf die Wichtigkeit von Personal im und um den öffentlichen Verkehr aufmerksam zu machen. Gerade die Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter sind für die Sicherheit der Passagiere unerlässlich, denn nebst Billettkontrollen und nützlichen Auskünften wissen sie genau, was in einem Notfall zu tun ist und können sofort handeln.

Vielen Dank für eure Unterstützung beim Verteilen.

Euer ZPV

Hier ein paar Impressionen:

SBB-Leitung und Personal auf unterschiedlichen Planeten

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Die Verhandlungen zur Erneuerung des GAV SBB und SBB Cargo sind sehr schwierig. Das ist zweifellos der einzige Punkt, in welchem sich beide Seiten der Verhandlungsdelegation wirklich einig sind.

In seiner letzten Verlautbarung hat der Personalchef der SBB gesagt, dass die Unternehmung für das Personal weiterhin attraktiv sein will……unten weiterlesen…..

auf deutsch

auf französisch

auf italienisch

Junge Ideen bringen uns weiter

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Zugbegleiterin SBB

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Habt ihr auch Ideen, die die Arbeit des ZPV betreffen, schreibt uns doch einfach unter info@zpv.ch

Was hat die RhB mit Japan am Hut?

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Reto „Rayun“ Hürlimann mit Nozomi

Klickt auf das Bild und schon kommt ihr zum Artikel!

Unser Koordinator war auch dabei….

Wegleitung- Grundsätze für den Fernverkehr- UVEK

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Warum fahren so viele Züge auf dem Netz der SBB?
Warum ist der Takt auf den einzelnen Linien dichter als auf anderen?
Welche Züge müssen begleitet werden?
Wer bestimmt, welcher Zug wo fährt?

Schaut euch doch einmal die andere Seite an. Das eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat dort nämlich einen hohen Stellenwert und oft ist die SBB nur in der ausführenden Position.

Wegleitung Fernverkehr UVEK

Guide grandes lignes DETEC

Guida lunga distanza DATEC

 

Strategie- VM Zugbegleitung 2020

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Zukunft Zugbegleitung

Am 05. Januar 2017 informierte die Leitung VM über die neue „Strategie- VM Zugbegleitung 2020“. Das Ziel dieses Projektes ist die Weiterentwicklung des Berufsbildes des Zugpersonals. Es besteht aus mehreren Teilprojekten, bereits gestartet sind der „ Pilot Zugbegleitung“ und das „Neue Berufsbild Kundenbegleitung“.

Das gesamte Projekt stellt für euch und uns vom ZPV eine grosse Herausforderung dar. Deshalb haben wir uns vom ZPV in einem Workshop intensiv mit den Inhalten dieser Teilprojekte auseinander gesetzt.
Für den SEV/ ZPV sind folgende Eckwerte und Rahmenbedingungen wichtig:

 Beibehaltung der Zweierbegleitung;
 keine Änderung der Depotstrukturen (Schliessung, Verkleinerung etc.);
 kein Personalabbau;
 keine Neuausschreibung der Stellen für alle Beteiligten;
 die Rolle des Zugchefs muss definiert werden;
 keine Abwertung der einzelnen Berufskategorien;
 die bestmöglichste Lösung für alle Mitarbeitenden.

Wir vom SEV/ ZPV sind in die beiden Teilprojekte integriert und können dadurch bei der Strategie mitreden und unsere Forderungen schon frühzeitig einbringen.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Andreas Menet
Zentralpräsident ZPV

Strategie- VM Zugbegleitung 2020

Stratégie- VM accompagnement des trains 2020

Strategia- VM Accompagnamento dei treni 2020

Newsletter Projekt Kundenbegleitung 2020

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Seit dem 05. Januar 2017 lanciert VM das Projekt Kundenbegleitung 2020. Die Änderungen der VTE Vorschriften (dem Wegfall vom Rangieren im Störungsfall ab 01.01.2017), die digitale Entwicklung, die Verpendelung der Züge und die daraus wachsenden, neuen Kundenbedürfnisse fordern nach Ansicht der Leitung VM und des Fernverkehrs eine notwendige Neuausrichtung des Berufsbildes des Zugpersonals.

Die Neuausrichtung soll nun mit dem Projekt „Kundenbegleitung 2020“ angegangen werden. Das Projekt steht unter dem Motto: „ Das Zugpersonal soll dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird!“. Die Berufsbilder der RZB, ZUR, ZFQ und Aufsicht P (EMP) sollen dabei in einem Berufsbild zusammengefasst werden. Diese Verschmelzung dieser vier Berufsbilder bedeutet, dass nicht mehr nur starr Züge begleitet werden sollen, sondern flexibler auch Einsätze übergreifend in der Kundenlenkung vor Ort, im Regionalverkehr in der Stichkontrolle und der Frequenzerhebung sowie im Fernverkehr gemacht werden. Diese Flexibilisierung mit gemischten Einsätzen soll nun in den Depots Genf und Zürich mittels eines Pilotprojektes vom 01. Mai bis 31. August 2017 erprobt werden. Dieser Pilot soll Grenzen in diesem flexiblen Einsatz aufzeigen, positive und negative Erfahrungen werden für die Zukunft eingebracht.

Die Neuausrichtung zieht aber auch die Ausarbeitung eines neuen Berufsbildes mit sich. Die Anforderungen aller bestehenden Berufe werden zusammengetragen und zu einem Einzigen verschmolzen. Für uns, vom SEV/ZPV stellt das eine gewaltige Herausforderung dar. Zumal die Leitung VM ein enormes Tempo einschlägt, mit dem Ziel, den flexiblen Einsatz des Personals auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2017 umzusetzen.

Der SEV/ZPV hat sich mit diesem Projekt bereits in zwei Workshops eingehend auseinandergesetzt. Vor allem der Bereich des „neuen Berufsbildes“ birgt einige Gefahren und wird intern zu vielen Diskussionen führen. In den Teilprojekten sind Kolleginnen und Kollegen des ZPV sowie der PeKo vertreten und werden dort ihre Haltungen zu diesem Projekt direkt einbringen.

Ich halte euch auf dem aktuellen Stand, weitere Informationen folgen.

Bis dahin kollegiale Grüsse

Euer ZPV Zentralpräsident

Andreas Menet

Projekt Kundenbegleitung 2020

Projet service à la clientèle 2020

Aggressionen gegen das Zugpersonal

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Checkliste bei einem Angriff

Strafbare Handlungen gegen das Zugpersonal werden von Amtes wegen verfolgt und sind damit Offizialdelikte. D.h. es braucht keinen Strafantrag, trotzdem sind die betroffenen Mitarbeitenden immer in den Strafprozess involviert für allfällige Unterschriften oder Anzeigen.

Achtung: Um ein Delikt von Amtes wegen verfolgen zu können, muss die Strafverfolgungsbehörde davon Kenntnis haben. D.h. es muss wie bisher eine Meldung gemacht (ESQ oder Anzeige) werden.

Von Vorteil wäre es auch seitens des SEV ein Rechtschutzgesuch zu stellen, damit im Notfall auch dort Unterstützung greift. Die nötigen Dokumente findet ihr unter http://sev-online.ch.

Um weitere Aggressionen zu vermeiden, bitte wir euch auch eine Kopie an esq@zpv.ch zu senden, damit wir das im Sicherheitszirkel besprechen können.

Vielen Dank für eure Unterstützung und wendet euch bei Fragen jederzeit an uns.

Unterverband des Zugpersonals
Sous-fédération du personnel des trains
Sottofederazione del personale treno

Checkliste Angriff gegen Zugpersonal

Checkliste en cas d‘agression

Checklist in caso di aggressione

 

 

 

Zugpersonal will Sicherheit vermitteln

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Der Zugpersonalverband des SEV äussert sich sehr betroffen über die Attacke im Zug vom Samstag. Er drückt den Angehörigen der Opfer, aber auch allen direkt Be-troffenen im Umfeld der Tat seine Anteilnahme aus. Der Verband ist überzeugt, dass Zugpersonal auf allen Zügen für deutlich mehr Sicherheit sorgen würde.

Das Zugpersonal, vertreten durch den ZPV, der ein Unterverband der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV ist drückt Angehörigen und Betroffenen des Angriffes im Regionalzug der Südostbahn vom 13. August 2016 in Salez SG seine Anteilnahme aus: «Wir trauern mit euch», schreibt er in einem Beileidsschreiben, das sich an die Angehörigen der Opfer, an alle direkt von der Attacke Betroffenen, aber auch an alle Berufsgruppen des öffentlichen Verkehrs und die Direktionen der Unternehmen richtet.
«Dieser Vorfall zeigt es: Es kann jederzeit etwas Schlimmes geschehen», hält der ZPV in seinem Schreiben fest. Und er betont: «Wir vom ZPV werden weiterhin für mehr Sicherheit auf unseren Zügen kämpfen!»
Unbesetzte Bahnhöfe und unbegleitete Züge erhöhen das Risiko und vermitteln den Reisenden ein Gefühl von Unsicherheit.

Der ZPV ist deshalb überzeugt: «Damit kritische Situationen schneller erkannt werden können, brauchen wir auf allen Zügen die Begleitung durch das Zugpersonal. Unsere Anwesenheit bewirkt, dass sich unsere Fahrgäste deutlich sicherer fühlen.»