Der SEV über das Thema Sabbatical und Treueprämie

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Interessante Neuigkeiten zum Thema Treueprämie

«Ab und zu richtig abzuschalten muss auf allen Ebenen gefördert werden, sagte Andreas Meyer nach seinem Sabbatical. Umso unbegreiflicher ist, dass die SBB-Delegation den Zeitbezug der Treueprämie weiterhin abschaffen will. Denn solche Urlaube sind ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz.»

Manuel Avallone, Vizepräsident SEV

Streitpunkt Treueprämie

Nach der Sommerpause haben sich die Verhandlungsdelegationen am 9./10. August wieder getroffen. Obwohl die SBB-Führung seit Ende Juni einen konstruktiveren Ton anschlägt, haben wir in vielen Punkten noch immer sehr grosse Differenzen. Zum Beispiel bei der Treueprämie.

So besteht die SBB-Delegation weiterhin darauf, dass die Treueprämie künftig nur noch in Form von Geld statt Zeit bezogen werden soll. Obwohl SBB-CEO Andreas Meyer Anfang August bei der Rückkehr aus seinem zweimonatigen Sabbatical vor den Medien schwärmte, wie gut ihm dieses getan habe. Er wünsche allen Mitarbeitenden eine solche Auszeit. «Ab und zu richtig abzuschalten muss auf allen Ebenen gefördert werden», zitierte ihn die «Aargauer Zeitung».

Genau das ist eine Grundidee der Treueprämie. Dennoch will die SBB-Delegation deren Bezug in Zeit weiterhin abschaffen. Obwohl der CEO persönlich nach seinem zweimonatigen Urlaub all seinen Mitarbeitenden eine längere Auszeit nicht nur gönnt, sondern ausdrücklich empfiehlt. Das scheinen seine Unterhändler noch nicht zur Kenntnis genommen zu haben.

Für den SEV aber ist und bleibt die Abschaffung des Zeitbezugs der Treueprämie ein No Go. Denn solche Urlaube sind ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz, wie es der CEO selber bestätigt hat.

Die Verhandlungen gehen am 20. und 31. August weiter. Wir halten euch auf dem Laufenden

Manuel Avallone, Vizepräsident SEV
Leiter der Verhandlungsdelegation des Personals

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