Das FQ Personal fühlt sich benachteiligt

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Am 19. Oktober dieses Jahres fand die alljährlich geplante Tagung für das Zugpersonal des Regionalverkehrs statt. Herzlich eingeladen waren auch die Kolleginnen und Kollegen der Frequenzerhebung.

Nach einem Einstiegsreferat unseres Zentralpräsidenten Andreas Menet hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit über die aktuellsten Themen zur Zugbegleitung zu diskutieren.

In Gruppenarbeiten wurden die Befürchtungen, die Chancen und die Erwartungen ins neue Berufsbild diskutiert. Es gab sehr viele offene Fragen zu beantworten. Grosse Befürchtungen bestehen im Bereich Sprachkenntnisse und den hohen Ausbildungsbedarf, um das Personal für die zukünftigen Herausforderungen im neuen Berufsbild fit zu machen.

Die Anwesenden wollten wissen, was der Mehrwert fürs Personal ist. Immer wird nur von den Kundinnen und Kunden gesprochen, aber nie vom Personal.

Von der SBB wird erwartet, dass sie dem Personal bei der Überführung ins neue Berufsbild die nötige Unterstützung bietet, um den Ausbildungsbedarf abzudecken. Ebenso erwartdie Teilnehmenden, dass die Integration ins neue Berufsbild ohne Druck erfolgt und dass sie begleitet und unterstützt werden. Ebenso wird Ehrlichkeit und Transparenz in der Kommunikation gefordert.

Die Mitarbeitenden ZFQ haben die Frage nach ihren Anforderungen im neuen Berufsbild gestellt.
Sie zeigen sich enttäuscht, dass sie im neuen Berufsbild nicht berücksichtigt worden sind.
Sie erwarten eine Neubeurteilung ihres Anforderungsniveaus.

Roger Gander
Vertreter Regionalverkehr ZVV

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